Ein Lottogewinn mit Folgen

Tucholsky-Bühne präsentiert das Stück „Lang lebe Ned Devine“ nach einer Filmvorlage. Die unterhaltsame Handlung verzichtet auf besondere Ansprüche.Minden. Lügen muss nicht immer verwerflich sein. Aus purer Not unter hohem Leidensdruck ersonnen oder zum Wohle des Ganzen gilt es unter Umständen als moralisch vertretbar. Eine An-sicht, die im Publikum der Kurt-Tucholsky-Bühne an diesem Premieren-Abend breite Zustimmung findet, als der Leiter des Theaterensembles, Eduard Schynol, die Frage in seiner Anmoderation aufwirft.Auf MT-Online weiterlesen ► Nancy, Michael und Lucy spekulieren im Pub über den großen Gewinner,…

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Fort A wird zum irischen Dorf

Die Tucholsky Bühne setzt mit „Lang lebe Ned Devine“ schwarzen britischen Humor in Szene. Ein Lottogewinn verlockt zu einem verwegenen Plan.Minden. Auf der Bühne im Fort A ist es bunt geworden. Die Theke des Pubs leuchtet in frischem Grün, der kleine Lebensmittelladen in Gelb, dazwischen eine rote Telefonzelle und eine Hausfassade ist in Orange und Gelb gestrichen. Zwischen den Sandsteinmauern des Forts haben Eduard Schynol, Hans Luckfiel und Stefan Frahling für die Komödie „Lang lebe Ned Devine“ ein irisches Dorf gebaut. Dem hauchen…

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Graffiti – auf Leinwand statt Wand

Die Grafikerin Andrea Williams hat eine Ausstellung im Fort A zusammengestellt. Eine Diskussion zur Jugendkultur und ein Hip Hop-Konzert ergänzen das Programm.Ursula KochMinden. Das Areal ist nahezu authentisch: Eine Ausstellung mit Graffiti-Künstlern aus Nordrhein-Westfalen hat die Grafikerin Andrea Williams im Fort A organisiert und erschließt damit ein aktuelles Genre für das breite Publikum. Die Ausstellung „Unfassbar“ wird am Donnerstag, 26. Mai, um 12 Uhr im Fort A eröffnet. Am Abend wird das Programm fortgesetzt mit einer Podiumsdiskussion um 19 Uhr über Jugendkultur und…

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Der Lift klemmt

Beim Kabarett im Fort A wollen die Wortspiele nicht recht zündenVolker KnickmeyerMinden. Fred Lobin ist Schauspieler und ständiger Gast im deutschen Fernsehen, nicht zuletzt in Tatortrollen. Die Kritik ist stets wohlwollend, sein markantes Auftreten und seine hünenhafte Figur sind sein Markenzeichen. Am Samstagabend war er mit einem Solo-Kabarett-Programm auf Einladung der Tucholsky-Bühne im Fort A.Auf MT-Online weiterlesen ►

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Russische Erzählkunst

Schon langeplante die Tucholsky-Bühneeine Matinee zum Novellisten Tschechow. Jetzt wirkte sie aktueller denn je.Volker KnickmeyerMinden. Was würde wohl Anton Pawlowitsch Tschechow zum russischen Angriffskrieg sagen, wenn er heute noch leben würde? Der russische Arzt, Schriftsteller, Novellist und Dramatiker verstarb allerdings schon 1904 im jungen Alter von nur 44 Jahren. Der Erste Weltkrieg und die Oktoberrevolution blieben ihm somit „erspart“. Schon im letzten Jahr hatte das Team der Tucholsky-Bühne die Idee, eine Matinee mit Lesung, Szenen und russischer Musik umzusetzen. Im kühlen Fort A…

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Mit 14 nach Nizza getrampt

Befragt von der Historikerin Sonja von Behrens, erzählt Heidi Kröncke, die älteste Aktive bei der Tucholsky Bühne, von Abenteuerlust und der beglückenden Erfahrung beim Aufschreiben ihrer Erinnerungen.Ursula KochMinden. Das Leben von Heidi Kröncke begann am 29. Mai 1944, als in Posen Bomben fielen. Ende 1945 flüchtete die Mutter mit ihr und ihrem älteren Bruder Hals über Kopf vor den anrückenden russischen Truppen, erst nach Ber-lin und dann weiter zu den Großeltern nach Werther. Mit ihren Fragen ordnet die Historikerin Sonja von Behrens, die…

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Ideen für neue Formate

Die Stadt Minden fördert 13 Kulturprojekte mit insgesamt 18.700 Euro.Ursula KochMinden. Die Fördermittel für die freie Kulturszene sind von der Stadt in den vergangenen Jahren zwar kontinuierlich auf inzwischen 35.000 Euro jährlich angehoben worden. Der Bedarf ist damit aber noch immer nicht gedeckt. Allein in der ersten Förderrunde dieses Jahres wurden 14 Anträge auf insgesamt rund 32.000 Euro gestellt. An 13 Antragsteller werden jetzt 18.700 Euro ausgezahlt. Der Kulturausschuss folgte damit am Montag einstimmig dem Vorschlag des interfraktionellen Gremiums, das sich intensiv mit…

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Brückenspiele gestartet

Die Tucholsky Bühne lädt in diesem Sommer an fünf Aufführungsorte, die eher ungastlich sind. Das Publikum erlebt dort Heimatkunde und es kommt ein ganz anderer Charme auf. Andreas LaubigMinden (lbg). Radfahrer und Spaziergänger passieren schnell die zugigen und schattigen Brückenunterführungen. Vielleicht noch ein Blick auf den Betontrog und dann schnell weiter – hier gibt es nichts, was einen Aufenthalt nahelegt. Auf MT-Online weiterlesen ►  

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