Nur ein bisschen Zukunft

Nur ein bisschen Zukunft

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Mit „Die Tiefe“ setzt die Tucholsky-Bühne zum ersten Mal auf eine Kirche als Bühnenraum – denn hier gehört das Stück hin, das Felix Bornemeier glänzend meistert.

Von Kerstin Rickert
Minden (kr). Der Wecker klingelt. Es ist mitten in der Nacht. Ein junger Seemann quält sich aus dem Bett. In seinem Elternhaus. In einem kleinen
Dorf in Island. Er zieht sich an, schleicht sich aus seinem Zimmer, um die Eltern nicht zu wecken. Es ist alles wie immer, wenn er hinaus muss aufs Meer zum Fischen. Ein paar Schlucke Milch direkt aus der Packung, ein letzter Blick zur Mutter, die inzwischen erwacht ist. Und die Worte: „Mach Dir keine Sorgen wegen des Sturms.

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Nur eine Stange hat der Sturm übrig gelassen. Felix Bornemeier meistert das herausfordernde Stück glänzend. Fotos: Kerstin Rickert