Lügen als Vergnügen

Lügen als Vergnügen

Thorsten Wolfersdorf (links) und Eduard Schynol operieren in ihren Rollen als Mistingue und Oscar Lenglumé zeitweilig wie Stan Laurel und Oliver Hardy. Foto: Andreas Laubig

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Mit dem Stück „Die Affäre Rue de Lourcine“ wagt sich die Tucholsky-Bühne an ein Metier heran, für das sie wie gemacht erscheint.

Von Andreas Laubig
Minden (lbg). Bis sich ihr Ungemach am Ende als banaler Irrtum erweist, sind sie längst demaskiert, die beiden Ehrenmänner Oscar Lengluméund Mistingue. Um die eigene Haut zu retten, sind sie zu allem bereit – bürgerliche Tugenden wie Moral, Anstand und Rechtsempfinden hinter sich lassend. Und doch kann man ihnen nicht wirklich böse sein. Gar zu einfältig und tumb tapsen sie durch ihre verhängnisvollen Verstrickungen und scheinen zielsicher dem Abgrund entgegenzutaumeln. „Was machen die paar Lügen, das diente alles nur Ihrem Vergnügen“, singt das Ensemble der Tucholsky-Bühne zum Abschluss des vergnüglichen Theaterabends.

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