Friedliche Eroberung

Friedliche Eroberung

Die Ausstellung „Kunsträume“ des Vereins für aktuelle Kunst setzt das Fort A am Bahnhof in ein Spannungsfeld.

Von Ursula Koch
Minden (mt). ImFort A ist die Kultur seit 2008 zu Hause, seit die Tucholsky-Bühne die ehemalige Bahnhofsfestung zu ihrer Spielstätte gemacht hat. Seit einigen Jahren gehört dort auch die Bildende Kunst zum Programm. Insofern ist das Fort A kein typischer Ort für die „Kunsträume“, die der Verein für aktuelle Kunst im Kreis Minden-Lübbecke seit 1991 in lockerer Folge ausrichtet. Die Serie begann im Alten Amtsgericht Petershagen – damals ein Leerstand.Seitdem hat der Verein seine Mitglieder und andere Künstler immer wieder aufgefordert, sich mit einem konkreten Ort zu beschäftigen. Zuletzt war das 2017 eine ehemalige Friedhofskapelle in Eisbergen, davor ein von der Landesgartenschau zurückgebliebenes Gewächshaus im AquaMagica Park in Bad Oeynhausen. Und 1995 waren die Künstler auch schon im benachbarten Fort C.

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