Einblick in eine Seele

Einblick in eine Seele

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Freiheit war sein letztes Wort: Jörg Schulze-Neuhoff brilliert in dem Ein-Personen-Stück „Götz. Ein Mann. Ein Wort.“

Von Kerstin Rickert
Minden (kr). Wie ein Donnerhall dröhnt laute Rockmusik aus den Boxen, Nebelschwaden rauschen von der Bühne ins Publikum. Auf einem umgedrehten alten Sessel steht er plötzlich da wie ein Fels. Ein zerrissener Pelzmantel gibt die Sicht frei auf seinen nackten Oberkörper, die Hosenbeine hängen in Fetzen hinab auf die fest geschnürten schwarzen Stiefel. Mit einem Handschuh an der Rechten ist Jörg Schulze-Neuhoff der „mit der eisernen Hand“ – in der packenden Solo-Inszenierung „Götz. Ein Mann. Ein Wort. Einblick in eine Seele.“

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Unerschrocken, oft gestikulierend und mit Blicken, die ihn ein Stück am Rand zum Wahnsinn zeigen: Jörg Schulze-Neuhoff. Foto: Rickert