„Ein Mann –ein Fort“

„Ein Mann –ein Fort“

Friedliche Übernahme: Im Innenhof des Fort A spielt die Tucholsky-Bühne mittlerweile seit zehn Jahren Theater. Sie hat viel ehrenamtliche Arbeit in das Gebäude gesteckt. MT-Fotos: AlexLehn

Seit zehn Jahren ist das Fort Aander Festungsstraße das feste Sommerdomizil der Tucholsky-Bühne. In unzähligen Arbeitsstunden haben die Amateur-Schauspieler die ehemalige Festungsanlage in eine Freiluft-Bühne verwandelt.

Minden (mt).„Das ist wie Buden bauen mit Super-Werkzeug.“ Mit dem Fort A hat Eduard Schynol reichlich Beschäftigung für seinen Ruhestand gefunden. Vor zehn Jahren wollte der ehemalige Lehrer der Kurt-Tucholsky-Gesamtschule mit der von ihm geleiteten Amateur-Theatergruppe Bertolt Brechts „Mutter Courage“spielen. Auf der Suche nach einer passenden Kulisse für das Drama um die Schrecken des 30-jährigen Kriegs landete er zunächst mit den Weserfreunden auf der Weserwerft. „Dort stürzten Dächer ein. Das war zu gefährlich“, war für ihn sofort klar. Bei der anschließenden Diskussionsrunde tippte ihm die Stadtverordnete Edith von Wrisberg auf die Schulter. Sie nahm ihn mit in die ehemalige Bahnhofsfestung.

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